Wiesbaden GOEAST 2012: Nachwuchsprogramm komplett!

Dsci0322
iDas diesjährige Hochschulprogramm von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films steht fest. 27 Filme konkurrieren im Hochschulwettbewerb des vom Deutschen Filminstitut veranstalteten Festivals um vier Preise. Zwei Weltpremieren, vier Internationale Premieren und vier Deutschlandpre-mieren sind dabei. Filmstudierende aus Belgrad, Bukarest, Berlin, dem Rhein-Main-Gebiet und Kassel nehmen teil. Der Filmförderpreis für Koproduktionen im Gesamtwert von bis zu 210.000 Euro wird die-ses Jahr zum sechsten Mal an ambitionierte Projekte verliehen. Mit dem Young Professionals Pro-gramm und der Projektbörse bietet goEast vom 18. bis 24. April 2012 in Wiesbaden vielfältige Weiterbil-dungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für den Filmnachwuchs.

„Die Nachwuchsförderung ist von Anfang an erklärtes Ziel von goEast“, betont Festivalleiterin Gaby Babic. „Viele der einst Geförderten sind inzwischen erfolgreiche Filmschaffende geworden und das bestärkt uns darin, auch in Zukunft die Unterstützung von jungen Talenten in den Vordergrund unserer Arbeit zu stellen.“ Konkret heißt das für goEast: Projekte zu fördern, junge FilmemacherInnen zu vernetzen und einen Wettbewerb für Studierende auszuloben. Mit großzügiger Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der BHF-BANK-Stiftung liefert das Festival damit einen entscheidenden Beitrag, dem mittel- und osteuropäischen Filmnachwuchs Wege zu ebnen.

Talente fördern

Bei goEast 2012 verleiht die Robert Bosch Stiftung zum sechsten Mal den Filmförderpreis für Koproduktionen in den Kategorien Kurzspielfilm, Dokumentarfilm und Animationsfilm an gemeinsame Teams von osteuropäi-schen und deutschen NachwuchsfilmemacherInnen. Der Filmförderpreis für Koproduktionen ist mit bis zu 70.000 Euro pro Projekt und einer Gesamtfördersumme von bis zu 210.000 Euro ein begehrter Preis für junge Filmschaffende. Eine internationale Jury entscheidet über die drei Gewinnerteams, die bei der großen Preisver-leihung am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr in der Caligari FilmBühne ausgezeichnet werden. Mit Hilfe des Preisgeldes können diese innerhalb eines Jahres ihr Filmprojekt realisieren.

Am Sonntag, 22. April, sind um  18 Uhr in der Caligari FilmBühne prämierte Projekte aus den Vorjahren zu sehen.

Talente vernetzen

Das goEast Young Professionals Programm ist eine kreative Talentschmiede, die auch Netzwerke schafft: Während des sechstägigen Programms mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen können sich junge Filme-macherInnen gegenseitig austauschen und von Profis der Branche lernen. In der Projektbörse wiederum tref-fen junge Regietalente auf NachwuchsproduzentInnen. Die daraus entstehenden Teams haben die Möglichkeit, sich um den Filmförderpreis für Koproduktionen im kommenden Jahr zu bewerben.

Talente auszeichnen

Der goEast Hochschulwettbewerb präsentiert unter den 27 ausgewählten Filmen in diesem Jahr zwei Welt-premieren, vier internationale Premieren und vier Deutschlandpremieren. Kuratorin Andrea Wink hatte bei der Vielzahl und Vielfalt der Einreichungen die Qual der Wahl. „So unterschiedlich die Filme stilistisch und inhaltlich auch sind, haben die Dokumentarfilme die liebevollen Beobachtungen von Dörfern und Stadtteilen sowie den Blick auf die Schicksale von gesellschaftlichen Außenseitern gemein. Bei den Kurzspielfilmen bilden dagegen die Probleme von Jugendlichen und Paarbeziehungen den inhaltlichen Schwerpunkt."

Die gesellschaftliche Relevanz der Themen im goEast Hochschulwettbewerb ist auch der BHF-BANK-Stiftung ein Anliegen, unterstreicht Geschäftsführer Wilhelm Burmester: „Wir möchten die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen fördern und junge Filmkünstler in Ost und West ermutigen, sich mit den Verän-derungen in ihrem Umfeld zu beschäftigen und über ihre ästhetischen Strategien in den Dialog zu treten.“ Die drei von der BHF-BANK-Stiftung ausgelobten Preise in den Sparten Dokumentarfilm, Animations- bzw. Experi-mentalfilm und Kurzspielfilm sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert und werden vom Publikum vergeben. Den För-derpreis für den besten Beitrag einer teilnehmenden, osteuropäischen Hochschule im Wert von 1.500 Euro vergibt eine dreiköpfige Jury: Dr. Marie-Hélène Gutberlet (Filmwissenschaftlerin und Kuratorin, Frankfurt am Main), Peter Müller (Wiesbadener Kurier) und Prof. Anja Stöffler (Leiterin des Studiengangs Mediendesign und des Instituts für Mediengestaltung der FH Mainz). Um die Preise konkurrieren Studierende der Hochschulen aus Belgrad (Serbien), Bukarest (Rumänien), Berlin, Kassel, Mainz, Offenbach und Wiesbaden. Die Preisver-kündung findet am Samstag 21. April 2012 im Anschluss an das Kurzfilmprogramm in der Caligari FilmBühne statt. Danach feiern die Preisträger gemeinsam mit den Festivalbesuchern auf der Filmschool-Party. Einen Tag zuvor, am Freitag 20. April, gibt es beim Forum Meet The Filmschools die Möglichkeit, sich über die ein-geladenen Schulen und ihre Ausbildungsangebote zu informieren: um 14 Uhr im Café Maldaner, Marktstraße 34, Wiesbaden.

Im Hauptwettbewerb von goEast stehen zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme.

Eine internationale Jury vergibt die vier Hauptpreise im Gesamtwert von 29.500 EUR (SKODA-Preis „Die Goldene Lilie“ für den Besten Film, Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ der Stiftung EVZ, Preis für die Beste Regie der Landeshauptstadt Wiesbaden, Preis des Auswärtigen Amtes „für künstlerische Originalität, die kulturelle Vielfalt schafft“). Die FIPRESCI-Jury verleiht den Preis der Internationalen Filmkritik.

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird von zahlreichen Partnern unterstützt: Haupt-förderer sind das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Landeshauptstadt Wiesbaden, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, ŠKODA AUTO Deutschland, die BHF-BANK-Stiftung, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Nassauische Sparkasse.

Junge Talente bei goEast – Programm im Nachwuchsbereich komplett!

sowa (») | heute in der Kategorie goEast Festival,

wiesbaden/goeast/dsci0321.jpg

Das diesjährige Hochschulprogramm von goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films steht fest. 27 Filme konkurrieren im Hochschulwettbewerb des vom Deutschen Filminstitut veranstalteten Festivals um vier Preise. Zwei Weltpremieren, vier Internationale Premieren und vier Deutschlandpremieren sind dabei. Filmstudierende aus Belgrad, Bukarest, Berlin, dem Rhein-Main-Gebiet und Kassel nehmen teil. Der Filmförderpreis für Koproduktionen im Gesamtwert von bis zu 210.000 Euro wird dieses Jahr zum sechsten Mal an ambitionierte Projekte verliehen. Mit dem Young Professionals Programm und der Projektbörse bietet goEast vom 18. bis 24. April 2012 in Wiesbaden vielfältige Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für den Filmnachwuchs. weiter lesen

goEast-Symposium Wiesbaden 19.04. - 22.04.2012 „RealAvantGarde – Mit Lenfilm durch das kurze 20. Jahrhundert“

18. bis 24. April in Wiesbaden: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Geschrieben von sowa (») 29. 1. in der Kategorie goEast Festival, gelesen: 34x

goEast-SymposiumThe Symposium “RealAvantGarde - With Lenfilm Through the Short 20th Century” is dedicated to the oldest (Soviet-)Russian film studio Lenfilm. During recent months Lenfilm came to global attention when the projected privatisation was stopped by the protest of the internationally renowned directors Aleksandr Sokurov and Aleksej German. From its establishment in 1918 until the late Perestroika period, Lenfilm was foremost a fertile ground for cinematic experiments and subtle, critical realism. Whether in exploring history, at play with different film genres or alternative (sur)realisms: Lenfilm combines artistic inventiveness and a fascination for social reality; avant-garde and everyday life. The Slavic studies and film scholar Barbara Wurm and the film critic Olaf Möller are heading the symposium. It will focus on the stages of the studio’s development, as well as  the interrelations between contemporary history and film history in a series of lectures and a panel discussion. The film programme presents a selection from the studio’s 1,500 productions, including features such as OBLOMOK IMPERII / FRAGMENT OF AN EMPIRE (1929, Fridrich Ermler), BOLSCHAYA SEMYA / A BIG FAMILY (1954, Joseph Heifitz) and DNI ZATMENIYA / DAYS OF ECLIPSE (1988, Aleksandr Sokurov). The short film section includes some productions that had been presumed lost, such as GOPAK (1931, Mikhail Tsekhanovsky), which is presented as a world premier after its rediscovery.

Symposiums-Flyer

Symposiums-Flyer

goEast-Symposium

goEast-Symposium

Das Symposium „RealAvantGarde – Mit Lenfilm durch das kurze 20. Jahrhundert“ ist dem ältesten (sowjet-) russischen Filmstudio gewidmet. In den vergangenen Monaten machte Lenfilm weltweit von sich reden, als die geplante Privatisierung nur durch den Protest seiner international bekannten Regiegrößen Aleksandr Sokurov und Aleksej German – vorerst – verhindert werden konnte. Seit seiner Gründung 1918 bis in die späte Perestroika-Phase war das Studio vor allem Nährboden für filmische Experimente und einen subtilen, kritischen Realismus. Ob in der Auseinandersetzung mit Geschichte, im Spiel mit verschiedenen Filmgenres oder alternativen (Sur)Realismen: Lenfilm verbindet künstlerische Erfindungslust und Faszination für soziale Wirklichkeit; Avantgarde und Alltag. Die Slavistin und Filmwissenschaftlerin Barbara Wurm sowie der Filmkritiker Olaf Möller leiten das Symposium, das sich in Einzelvorträgen und einer Podiumsrunde den Entwicklungsphasen des Studios sowie den Wechselwirkungen von Zeit- und Filmgeschichte widmet. In einer Auswahl aus den insgesamt 1.500 Produktionen zeigt das Filmprogramm Langfilme wie OBLOMOK IMPERII / DIE ÜBERRESTE EINES IMPERIUMS (1929, Fridrich Ermler), BOLSCHAJA SEMJA / EINE GROSSE FAMILIE (1954, Joseph Heifitz) oder DNI ZATMENIJA / TAGE DER FINSTERNIS (1988, Aleksandr Sokurov). Unter den Kurzfilmen sind auch verschollen geglaubte Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel GOPAK (1931, Michail Tschechanovskij) als Weltpremiere nach seiner Wiederentdeckung.

http://sowa.quicksnake.de/goEast-Festival/18-bis-24-April-in-Wiesbaden-goEast-Festival-des-mittel-und-osteuropischen-Films-2

goEast – 12. Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden, 18. bis 24. April 2012

goEast Fokus

goEast Fokus

In ein Schaufenster des Filmschaffens Mittel- und Osteuropas verwandelt goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films die Stadt Wiesbaden vom 18. bis 24. April 2012. Erste Höhepunkte seiner zwölften Ausgabe stellte das Festival beim Empfang seines Trägers, des Deutschen Filminstituts, während der Berlinale vor.

Click here to download:
goeast_2012_Filmfestival_Wiesbaden.pdf (2.91 MB)
(download)

http://sowa.quicksnake.de/goEast-Festival/18-bis-24-April-in-Wiesbaden-goEast-Festival-des-mittel-und-osteuropischen-Films-2

18. bis 24. April in Wiesbaden: goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Geschrieben von sowa (») heute um 07:45 in der Kategorie goEast Festival,

wiesbaden/goeast/goeast-visual.jpg

Seit 2001 ist das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete Filmfestival goEast Schaufenster des mittel- und osteuropäischen Filmschaffens. Vom 18. bis 24. April 2012 präsentiert goEast in Wiesbaden zum zwölften Mal an sieben Festivaltagen dessen Vielfalt: aktuelle Tendenzen, neue Positionen und filmhistorische Raritäten, immer vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer, filmästhetischer und filmtheoretischer Debatten.

Die Mischung macht’s: Neben dem Höhepunkt, dem Spiel- und Dokumentarfilmwettbewerb, bietet das Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unter anderem wird sich die 2011 erfolgreich gestartete Sektion „Beyond Belonging“ in der zwölften Ausgabe von goEast mit dem Thema „Protest“ befassen.

Das diesjährige Porträt ist dem Regisseur Sergei Loznitsa gewidmet. Bevor der mit ukrainischem Pass in Deutschland lebende gebürtige Weißrusse mit seinem Spielfilmdebüt MY JOY (2010) auch international für Furore sorgte, machte er sich als Dokumentarfilmer einen Namen. Seine Werke werden allesamt beim Festival 2012 zu sehen sein.

Ein weiteres Highlight bildet das Symposium, welches sich mit der wechselvollen Geschichte von Lenfilm, dem ältesten (sowjet-)russischen Filmstudio, beschäftigen wird.

goEast stellt bemerkenswerte, eigenwillige und engagierte Filme, die im regulären Kinobetrieb kaum eine Chance haben, der Öffentlichkeit vor. Sorgfältig kuratierte Programme sorgen für ein Nebeneinander von Arthouse und Mainstream. Die hohe Qualität der Filmauswahl und die besondere Festivalatmosphäre begeistern internationale Gäste, VertreterInnen der Filmbranche und das heimische Kinopublikum gleichermaßen!

Veranstalter: Deutsches Filminstitut – DIF Schaumainkai 41 D- 60596 Frankfurt am Main Festivalbüro: Friedrichstraße 32 65185 Wiesbaden Telefon: +49 - 611-236 843 -0 Fax: +49 - 611-236 843 –49 E-Mail: info@filmfestival-goEast.de www.filmfestival-goEast.de

protokół kulturalny  Polnisches Kulturzentrum e.V. in Frankfurt am Main | goEast Wiesbaden | http://sowa.quicksnake.de/goEast-Festival/18-bis-24-April-in-Wiesbaden-goEast...